Abgabe von 93 Stimmen per Voting für die Gestaltung der "Rissbrücke"

Rodewisch, den 07.09.2017

Genau 93 Stimmen wurden per Voting auf der Homepage der Stadt Rodewisch für die verschiedenen Varianten der Neugestaltung des Areals um die sog. „Rissbrücke“ abgegeben, wobei keine Variante den eindeutigen Vorzug erhielt (Variante 1 = 28, Variante 2 = 38, Variante 3 = 27 Stimmen). Insofern war es nur folgerichtig, dass die Besucherreihen des Sitzungssaals gut gefüllt waren, als der Planer, Herr Kümmerling, weitere Details für die Neugestaltung des Areals vorstellte.

Nach umfassender Diskussion und Fragestellung, an der sowohl die Stadträte als auch die interessierten Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, wurden folgende Punkte als wesentlich erachtetet:

 

* favorisiert wird einen direkte/geradlinige Wegebeziehung zwischen Lindenstraße und
  Parkallee,
* die Rhododendronhecke hinter dem Denkmal sollte unbedingt erhalten bleiben und in die
  Neugestaltung integriert werden,

* dem Areal zuträglich ist die Schaffung von Aufenthaltsbereichen/Sitzstufen, wie in Variante 2
  und 3 vorgesehen,
* die bisherige Uferbefestigung sollte zugunsten eines naturnahen Gewässerlaufs der
  Göltzsch weichen,
* in die Brücke sollte eine Beleuchtung integriert werden,
* die barrierefreie Zuwegung aus Richtung Bushaltestelle Lindenstraße sollte direkt erfolgen,
* alle Gestaltungs-/Sitzelemente sind „robust“ herzustellen,
* die Errichtung eines Kneippbeckens würde die Aufenthaltsqualität erhöhen.

 

Hinterfragt wurde ebenso die Gestaltung der Brücke. Der Brückenplaner, Herr Bothe, skizzierte seine Vorstellungen wie folgt:

Die Brücke soll ein funktionales Bauerwerk für den Geh- und Radverkehr mit einer Breite von 3,50 m werden. Während die bisherige Brücke mit einer Breite von ca. 15 m den Einblick in den Park versperrte, soll mit der neuen Brücke der „Durchblick“ entstehen. Die Verstrebungen erinnern an Bäume, wobei deren Anzahl, Stärke und auch die Farbe der Brücke noch zu definieren sind.
 

Folgende Beschlussempfehlung ergeht nach Abschluss der Beratung an den Stadtrat:

 

Die Variante 3 ergänzt um die strahlenförmige Wegebeziehung in Richtung Parkstraße aus Variante 2 sollte planerisch weiter aufgearbeitet werden. Da die Göltzsch als Gewässer
1. Ordnung nicht in Trägerschaft der Stadt ist, sollte nachgefragt werden, inwiefern ein Rückbau der Ufermauern zugunsten einer naturnahen Gestaltung möglich ist
.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich bedanke mich auch im Namen der Damen und Herren Stadträte für Ihr Interesse und ihr „Mittun“. Bis zum nächsten spannenden Projekt verbleibe ich mit besten Grüßen

 

Ihre Kerstin Schöniger

 

P.S. Bleiben Sie neugierig!

 
 
 
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